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Übungstag zur Anlagenprüfung der Regionalgruppe Nord

AP Ueb2017 02Am 18.03.2017 trafen sich 22 Hundeführer im Becklinger Holz, um an dem AP-Übungstag von Fredy Lück teilzunehmen. Nach einem gemeinsamen reichhaltigem Frühstück begann der theoretische Teil.
Zunächst wurden die Voraussetzungen für die Teilnahme an der AP besprochen. Ein fehlender gültiger Jagdschein, Impfausweis, Ahnentafel oder eine unvollständig ausgefüllte Anmeldung verhindern die Teilnahme.
Danach gab es einen detailierten Überblick über den Prüfungsablauf. Jeder Hundeführer sollte sich bewusst sein welche Anforderungen auf seinen Hund warten. "Niemand von uns würde sich einer Prüfung stellen ohne deren Inhalt und Regeln zu kennen"
Nun wurden die Prüfungsfächer und deren Benotung im Detail erläutert. Das Ansetzen auf der Hasenspur unter Berücksichtigung von äußeren Einflüssen (Wind u.a.) anschaulich dargestellt,  des weiteren welche Aufgaben man in der Streife zu übernehmen hat und wie man sich dort den andern Prüflingen gegenüber fair verhält.AP Ueb2017 03
Auf die Frage warum überhaupt "noch" am Hasen geprüft wird, wo doch fast alle Hunde nachher im Hochwildrevier vor oder nach dem Schuss eingesetzt werden, brachte Fredy ein Zitat von Rudolf Frieß, welches hierzu keine Fragen offen ließ.
Auszugsweise: “....welche angewölften, vererblichen Eigenschaften/ Anlagen ein wirklich brauchbarer Schweisshund haben muss ...ihre rechtzeitige und günstige Entwicklung versäumen, schmälern oder gar fehlleiten ... verhindern erfolgreiche Schweissarbeit ! ..... Diese Eigenschaften zeigen sich nirgends so deutlich wie auf der feinen, diffizil, komplizierten Hasenspur.“ Zitatende.

AP Ueb2017 01
Im Anschluss ging es mit den 9 Brandlbracken, 7 Steirische Rauhaarbracken und ein Luzerner Laufhund  in das nahegelegene Revier zur praktischen Vorführung der Schussfestigkeit. Auf das Üben der Hasenspur (Fährte) wurde verzichtet und statt dessen eine Hasen-Schleppe beispielhaft gearbeitet.

Nach dem praktischen Teil kehrten alle nochmal zu einem gemeinsamen Mittagessen in die Gaststätte ein. Der Tag klang gemütlich beim Fachsimpeln aus.

Ein großer Dank geht an Fredy Lück für sein Engagement und die Organisation für diesen sehr aufschlussreichen Tag !

Brackenheil

Sommer-Treffen am 31.07.2016 im Becklinger Holz

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Eine Große Zahl an Mitgliedern(50-60 Pers.) inkl. sehr junger Gäste erschienen an diesem durchwachsenen Sommertag und
wurden durch Regionalleiter Fredy Lück herzlich begrüßt. Ein buntes Tagesprogramm begann mit dem Besuch des regionalen
Wolfsbeauftragten Helge John, der die Thematik Wolf und jagender Hund erörterte. Die dabei mögliche Verletzung/Gefahr
einer Tötung der Bracke ist nach seiner Meinung eher unwahrscheinlich, da skandinavische Verhältnisse nicht mit unseren zu
vergleichen sind (weite wildarme Lebensräume im Gegensatz zu wildreichen und strukturierten Gebieten in Deutschland.)
Doch Vorsichtsmaßnahmen wie Schutzwesten und ein paar Verhaltensregeln in Wolfsgebieten, wie z.B. nicht das sofortige
Schnallen des Hundes zu Beginn von Drückjagden, wurden mit auf den Weg gegeben. Die Zukunft wird es zeigen…..

Wie im Vorjahr, war auch dieses Jahr die Pendelsau ein fester Programmteil. Nach einer kurzen Wanderung in den nächsten
Wald konnten einige Hundeführer/innen die Reaktion ihres Hundes auf die dort fachmännisch von Fredy Lück installierte
Pendelsau prüfen. Eine kurze Schweißfährte führte direkt zur „angeschweißten“ Sau, die wehrhaft sich den Attacken der
Probanden stellte und besonders die Veranlagung des „Stellens“ und „Laut geben“ provozierte. Einige erlebten so erste
Erfahrungen mit ihrem jungen Hund und bewährte Hunde gaben ihrem Besitzer die Eine oder Andere Bestätigung der
Veranlagung.
Mit der Neuordnung der Verbandsprüfung zum 1.April 2016 wurde auch der Teil der Schweiss-Nachsuche
angepasst. Dieser Programpunkt wurde von Anke Weller von Ahlefeld  entsprechend moderiert. Hierfür wurde als Nächstes
eine künstliche Wundfährte in ein Karree im Wald getreten, das zusätzlich einen unbekannten Anschuss  in einem Bereich von
ca. 30x30 m enthielt. Aufgabe war es, diesen Anschuß durch Umrunden des Karrees anhand der Rückverfolgung
der Wundfährte zu finden. Diese nicht einfache Aufgabe wurde von einigen Hundeführern gerne genutzt und es zeigte sich doch
schnell, daß hier nicht jeder Hund einsatzfähig war. Aber gerade diese Erfahrungen sind wertvoll für die weitere Ausbildung.
Als Ergänzung war zusätzlich eine kleine intensive Erstschweißfährte für die Junghunde getreten. So konnten einige Teilnehmer
für die tw. erste Wundfährte ihrer Bracke auf der Schweißfährte Erfahrung und Kenntnisse zur Veranlagung sammeln.
Ein kräftiger Regenschauer beschleunigte dann den Ablauf zum Treffpunkt an der Hütte. Dort wurde durch Fredy Lück der
Formwertrichterobmann Meinrad Bender begrüßt, der den interessierten Mitgliedern sehr detailliert die Abstufungen der
Formbewertung und deren Kriterien erläuterte.
Im Anschluß daran wurde eine Formbewertung von 6 Brandlbracken und 2 Steirischen Bracken durchgeführt,  die von
Herrn Bender geleitet und fachlich erklärt wurde.
Nebenbei wurde zünftig am Grill gefachsimpelt und persönliche Kontakte wurden vertieft. Das gemütliche Zusammensein
war eine gute Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen.
Einen herzlichen Dank an die Organisatoren Fredy und Kerstin Lück und deren Helfern, die allen Beteiligten einen
abwechslungsreichen und informativen Tag geboten haben.

Frank Eckler

Übugstag im Schwarzwildgatter Segeberger Heide
der Regionalgruppe Nord

Am 24.07.2016 trafen sich auf Einladung des Regionalbeauftragen Fredy Lück vier Brandl- und zwei Steirerführer zu einem von Dr. Peter Engel organisierten Übungstag im Schwarzwildgatter Segeberger Heide.
segegerg-07-16Mit einer sehr herzlichen Begrüßung begann die Einweisung durch den Gattermeister Uwe Kemmerich. Die wichtigsten Regeln für die Arbeit im Gatter wurden uns von ihm hervorragend und mit humorvollen Beispielen übermittelt. Anke Weller von Ahlefeld begrüßte uns für den leider erkrankten Fredy Lück und erläuterte den derzeitigen Stand der Prüfungsordnung hinsichtlich Brauchbarkeitsprüfung und Leistungsabzeichen am Schwarzwild.
Dann wurde es für uns Brackenführer spannend. Nach und nach durften die Bracken zeigen, welche Anlagen und Fähigkeiten in ihnen steckten. Mit Unterstützung des Gattermeisters und Anke Weller von Ahlefeld ging es an der ersten Station, dem sogenannten Prägungsgatter, los. Nachdem es sowohl alle sechs Bracken sowie ein Brandlwelpe erfolgreich schafften, das Schwarzwild zu verbellen, und dabei keine übermäßige Schärfe zeigten, wechselten wir unseren Standort.
Jedes Gespann konnte dann im drei Hektar großen eingezäunten Arbeitsgatter unter Anleitung von Dr. Peter Engel frei am Schwarzwild arbeiten. Mit dem Ziel, das Schwarzwild zu finden wurde der Hund geschnallt und es begann eine sehr jagdähnliche Situation. Erfahrene Hunde hatten bereits nach kurzer Zeit das Schwarzwild gestellt und brachten es verbellend in Bewegung. Die Einarbeitung im Schwarzwildgatter gibt dem Brackengespann mehr Sicherheit und wird uns in der Zukunft bestimmt Termine beim Tierarzt ersparen.
Am Ende der Veranstaltung war es allen Teilnehmern möglich, sich mit dem Gattermeister über die Arbeit ihrer Hunde und das Verhalten des Schwarzwildes auszutauschen. Interessante Themen und Neuigkeiten wurden im Anschluss bei einem kühlen Getränken sowie mitgebrachtem Kaffee und Kuchen ausgetauscht. Ich möchte die gute Organisation der Veranstaltung durch Peter Engel und die fantastische und humorvolle Betreuung im Gatter durch den Gattermeister Uwe Kemmerich, Anke Weller von Ahlefeld u. Peter Engel hervorheben und mich im Namen aller dafür bedanken.

Brackenheil
Stephan Hahn

Übungstag Nord 2016

apuebtg2016-4Zumeist (jagdliche) Erstlingsführer fanden sich am Morgen des 19.03.2015 überpünktlich mit sieben Brandlbracken und sechs Steirischen Rauhhaarbracken zum Übungstag für die Anlagenprüfung auf dem Parkplatz eines Landgasthofes in unmittelbarer Nähe zum Prüfungsrevier in Brake an der Unterweser ein. Dieses gut mit Hasen besetzte Prüfungsrevier „Brake/ Gemeindejagd“ ist ein weit einsehbares, weitläufiges Feldrevier, welches ausreichend von Straßen entfernte Prüfungsräume bietet. Dieses gut geeignete Revier wurde freundlicherweise zum wiederholten Male von dem Revierinhaber Helmuth Block dem DBV zur Verfügung gestellt. Dafür sei ihm noch einmal ausdrücklich unser Dank gesagt.

23 Personen nahmen an dem Übungstag teil. Die meisten der anwesenden Hundeführer sind noch nicht lange Mitglieder im DBV, sodass nicht zu erwarten war dort viele „bekannte Gesichter“ zu erblicken. Umso größer war die Freude das eine oder andere Gesicht auch schon auf dem Regionaltreffen am 15.08.2015 im Becklinger Holz gesehen zu haben. Gesprächsstoff war ausreichend vorhanden. Einige Wurfgeschwister trafen erstmals seit Abgabe an uns Hundeführer wieder aufeinander und so kam es schon auf dem Parkplatz zu einem intensiven Austausch, der beim Frühstück im Lokal bei angeregten Gesprächen fortgesetzt wurde. Unser Regionalbeauftragter Nord, der erfahrene Forst-und Rüdemann Fredy Lück hatte diesen Übungstag sehr gut vorbereitet und routiniert durchgeführt. Der Übungstag wurde in eine theoretische und eine praktische Einweisung unterteilt.apuebtg2016-2

Zunächst erfolgte eine theoretische Einweisung. Der Sinn und Zweck der Anlagenprüfung und die Bedeutung der Anlagen unter Bezugnahme auf Rudolf Fries wurden ebenso erläutert wie die Möglichkeiten und die Wichtigkeit der Förderung der Anlagen durch den Hundeführer. Fredy erläuterte sehr gut nachvollziehbar, warum die Prüfung auf der Hasenspur (ja, ich weiß unter Brackenführern heißt das gefälligst Hasenfährte) auch heute noch seine Berechtigung hat. Ihm war dabei natürlich bewusst, dass angesichts der Niederwildsituation in vielen Revieren die Vorbereitung aber auch die Durchführung der Prüfung nicht allerorts möglich ist und so brachte er die Situation mit dem Ausspruch „Wer eine Bracke führt braucht eigentlich auch immer einen vollen Tank“ gut auf den Punkt.

apuebtg2016-3Fredy Lück gelang es bei der Durcharbeitung der Prüfungsordnung nicht nur noch einmal für alle verständlich die wichtigen Voraussetzungen für die Prüfungsteilnahme und Anforderungen an Hundeführer und Hund zu erläutern sondern gab auch Einblick in die Prüfungsabläufe und Details, die sich nicht unbedingt von selbst aus den Buchstaben der Prüfungsordnung ergeben. Er brachte uns auch die zuchtrelevanten Prüfungsaspekte Schussfestigkeit, Fährtenwille, Fährtensicherheit und Fährtenlaut und die nicht zuchtrelevante Art der Suche sowie die Art und Weise nahe, wie diese Prüfungsfächer bewertet werden und wie hierüber „offen gerichtet“ wird.

Die praktische Durchführung der Prüfung wurde prägnant erläutert, sodass nur wenige Fragen offen blieben und die Hundeführer für die praktische Einführung im Revier gewappnet waren. Zwischenzeitlich war auch der Revierinhaber Helmuth Block eingetroffen, dem Fredy Lück das sehr empfehlenswerte Buch des Leistungsrichters aus dem ÖBV Erich Pitzl „Darum Bracken!“ als Aufmerksamkeit überreichte. Helmuth Block führt soweit ich es apuebtg2016mitbekommen habe zwar Vorstehhunde, aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Wir verlegten sodann erfreulich zügig mit unserer großen Blechkarawane in das Revier. Sechs Gespannen konnte die Möglichkeit gegeben werden auch praktisch die Prüfungssituation durchzuspielen. Zwischenzeitlich war natürlich auch schon einige Zeit vergangen und Wind hatte dafür gesorgt, dass das Grünland recht trocken wurde, was den Hunden die Arbeit vermutlich nicht unbedingt erleichterte. Auf die tiefen mit Wasser gefüllten Gräben nahm der trockene Wind indes keinen Einfluss, sodass der unter norddeutschen Jägern bekannte Ausruf „ich hab nen Nassen“ -gemeint sind wahlweise ein oder auch gleich beide abgesoffenen Gummistiefel- nicht nur einmal zu hören war. Dass eine sehr gute Arbeit jedocapuebtg2016-5h auch unter diesen schwierigeren Bedingungen möglich war zeigte eine sehr ansprechende Arbeit einer Brandlbracke. Die übrigen Hundeführer konnten sich damit beruhigen, dass eine Generalprobe durchaus auch einmal danebengehen darf. Fredy hatte noch den einen oder anderen wertvollen Tipp zur Verfügung und machte auch in seiner ruhigen Art die Hundeführer auf ihre Fehler aufmerksam. Erfreulich war, dass unsere Hunde sich bei der Prüfung der Schussfestigkeit sämtlich von den Flintenschüssen völlig unbeeindruckt zeigten. Nach einem Gruppenbild und einigen weiteren Bildern richtete Fredy Lück abschließend einige Worte an uns und erinnerte uns alle an die schöne Wahrheit „Ihr reist nach der Prüfung alle mit dem selben Hund ab, mit dem Ihr morgens angereist seid“.

Für alle Hundeführer war es wichtig einmal gesehen zu haben, dass so eine Prüfungssituation für Hundeführer und Hund eine gänzlich andere Situation darstellt, als wenn allein der Hund im Revier auf der Hasenfährte angesetzt wird. Die Ablenkung durch die Vielzahl der Hunde und Personen und das damit verbundene Adrenalin sind nicht zu unterschätzen.

Ich persönlich habe diese Veranstaltung als sehr hilfreich zur Vorbereitung auf die AP wahrgenommen. Ich danke Fredy Lück –auch wenn er es nicht hören mag- herzlich für seinen Einsatz. Und wünsche allen Brackenführern Brackenheil!

Brackenheil
Christian Remstedt

Sommertreffen Nord am 15.8.2015 im Becklinger Holz

Zahlreich war das Echo auf die Einladung.becklingerholz-2015-1 Ca. 60 Mitglieder mit 40 Hunden erschienen an diesem warmen Sommertag und wurden vom Regionalgruppenleiter  Fredy Lück herzlich begrüßt.
Das Tagesprogramm war vielseitig und begann auf einer Wiese mit einer beeindruckenden Demonstration durch das Tierarztehepaar Bülthuis.  Gekonnt wurde anschaulich anhand des eigenen Hundes „Hummel“ Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verletzungen dargestellt. Hierbei ging es um die Erstversorgung des Hundes, die auch durch Improvisation zum Ziel führt.
Blutungen stoppen durch Pressverbände, offene Darm- oder Lungenverbände oder das richtige Schienen eines Laufbruches mitbecklingerholz-2015-2 einfachen Mitteln wurden sehr interessiert aufgenommen. So wurde auch die möglichst einfache Herstellung einer Maulsperre gezeigt, die bei dem eigenen verletzten Hund durchaus notwendig sein kann. Liebenswert hat „Hummel“ die komplette Präsentation über sich ergehen lassen und stand für ein abschließendes Bild zur Verfügung.

Nach einer weiteren Wanderung zur  nächsten Station  konnten einige Hundeführer/innen die Reaktion ihres Hundes auf die dort aufgestellte Pendelsau prüfen. Zahlreiche Führer/innen nutzten diese Gelegenheit und brachten ihren Hund frei an die auf einem Balken schwingende Sau und kamen dabei zu aussagefähigen Ergebnissen. Die becklingerholz-2015-3aufgebaute  Installation wurde sehr interessiert aufgenommen und als ein realistisches Übungsmuster gesehen.
Der dritte Teil des Tagesprogrammes bestand in der Demonstration einer Nachsuche bzw. dem Auffinden  eines  künstlich gelegten Anschusses. Hintergrund war die geplante Änderung der Verbandsschweißprüfung, die möglicherweise so im Jahre 2016 durchgeführt werden soll. Vom  Verbandsrichter und 1. Vorsitzende  Josef Rieken wurden hierzu nähere Erläuterungen gemacht. In einem 30x30 Meter großem  Areal soll der Anschuß von Wild innerhalb von 15 Minuten gefunden und verwiesen werden. Der Nachsuchenführer soll ebenfalls entsprechende Angaben zum Fund machen.  Hierzu gab es  einige Diskussionen, da u.a. nicht geklärt ist, ob das aufnehmen der Wundfährte nicht ausreichend ist, um eine erfolgreiche Nachsuche durchzuführen. Es bleibt Abzuwarten ob entsprechende  Ausführungsbestimmungen hier Klarheit bringen.
Hierzu zeigte Fredy Lück mit seiner „Birka“ in einem abgesteckten Waldareal den Mitgliedern die Durchführung einer derartigen Prüfung und absolvierte diese Aufgabe problemlos in der anvisierten Zeit.
Nach einem längeren Spaziergang traf man sich an der örtlichen Jagdhütte zünftig zum Grillen. Hier wurde durch Josef Rieken interessierten Mitgliedern die Formbewertung ihres Hundes angeboten, die durch eine Vielzahl an Mitgliedern sehr gut angenommen wurde. Zwei Steirische und sechs Brandlbracken wurden formbewertet.
Der Ausklang an der Jagdhütte wurde zu vielen Gesprächen genutzt und mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren, besonders Fredy Lück und seiner Frau Kerstin, beendet.

Frank Eckler

Schießkino - Bewegungsjagd in Garlstorf

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Bereits zum 3. Mal trafen sich am 11.07.2015 ambitionierte Brackenführer der Regionalgruppe Nord zum diesjährigen “Bewegungsjagd – Schiesskino“ Besuch in Garlstorf.
Ziel der Übung: Auffrischen und festigen der erworbenen Fähigkeiten im Umgang mit der gewohnten Drückjagdwaffe, geselliges Beisammensein und Erfahrungsaustausch, Terminplanung von 9 Bewegungsjagdterminen mit insgesamt immerhin 45 Einladungen an entsprechende Brackengespanne …und Verbreitung von “Brackenlatein“ in netter Runde.
Um es vorweg zunehmen; ich glaube der Tag hat allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet. Ehepartner, Kinder und Bracken waren von der familiären, sommerlichen Atmosphäre bei unseren anschließenden Gastgebern, der langjährigen “Brackenführer-Familie Dr. Jutta & Jens Bülthuis“, sehr angetan.
Bei herrlichstem Wetter wurde gegrillt, gelacht und gefachsimpelt . An Jutta und Jens, unseren herzlichsten Dank das dies auf Euern zauberhaften, hundefreundlichen Anwesen möglich war.
Des weiteren gilt mein besonderer Dank auch unserem erfahrenen, kompetenten Schiessausbilder /- Lehrer und langjähriges DBV-Mitglied Hans-Jürgen Arendt, der selbst den routiniertesten Grünrock wertvolle ergänzende Tipps im Umgang mit der Waffe geben konnte.
Und so ganz nebenbei –  ich mag es nicht verhehlen, dass dies für mich ein Hauptmotivationsgrund ist  – wird der Grundstein zur Steigerung des Bekanntheitsgrads und Anerkennung der Leistungen unserer Brackenrassen gelegt. Nur so wird es uns gelingen auch in Zukunft ambitionierte Hundeführer und Jäger nachhaltig für den Einsatz unsere Hunde zu gewinnen…. dies ist wiederum notwendig um langfristig den Leistungsstand zu halten oder auszubauen. (Bei aller Schönheit im Erscheinungsbild –“was unsere Hunde `eh so ganz nebenher miterfüllen“).

Nochmals herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diesen schönen Tag!

Mit Brackenheil
Eurer   Fredy Lück

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Übungstag zur Anlagenprüfung - Regionalgruppe Nord

Am 21.März war es wieder so weit, Fredy Lück lud zum Übungstag für die Anlagenprüfung im norddeutschen Brake.
15 Hundeführer (14 BrBr und eine Steirische Rauhhaarbracke) samt Gefolge kamen der Einladung nach und sammelten sich früh morgens im Landgasthof „Groth“. Nach einem zünftigen Frühstück begann Fredy Lück mit einem ausführlichen Überblick eines Prüfungsablaufs. Hierbei ging er u.a. auf die wesentlichen Dinge ein, welche der Hund, vor allem aber der Hundeführer, am Prüfungstag bei sich tragen sollten: Wie etwa einen noch gültigen Jagdschein, einen aktuellen Impfpass des Hundes und eine Signalhalsung. Vor allem beim Jagdschein seien „die Tücken eines 3-Jahres-Jagdscheins nicht zu verachten“, meinte Lück. So sei es schon vorgekommen, dass im verflixten vierten Jahr nicht mehr an die Lösung des Jagdscheines gedachte wurde. Im Weiteren ging er intensiv auf die einzelnen Prüfungsfächer ein, erläuterte auch hierbei den Ablauf und die Bewertung, sodass sich jeder ein genaues Bild der geforderten Kriterien machen konnte.

Mit dem Eintreffen von Helmut Block, dem Pächter des Übungsreviers, knüpfte sich pünktlich um elf Uhr dieap2-nord03-15 praktische Phase des Übungstages an. Er begleitete die Gesellschaft in sein Revier und führte die Korona, gemeinsam mit Fredy Lück, auf die ersten der zahlreichen Hasenfährten. In summa zeigten die Bracken einen sehr guten Willen zum Finden der Hasen. Sie arbeiteten die Fährten sicher und spurlaut aus. Die beachtliche Nasenleistung der Hunde demonstrierte sich besonders bei einigen Hasenspuren, welche über gedüngte Wiesen führten. Während der sich unmittelbar anschließenden Besprechungen der einzelnen Hasenfährten, konnten weitere Fragen und Unsicherheiten geklärt werden. Beim Üben der „Art der Suche“ in einem alten Sonnenblumenfeld stellte vor allem die Steirische Bracke ihre gute Leistung durch eine konzentrierte, wie auch ausdauernde Suche unter Beweis. Nachdem alle weiteren Hundeführer, welche Ihren Hund zur Suche voran schicken wollten, ihre Chance ergriffen hatten, begaben wir uns zum letzten praktischen Teil des Tages: Der Übung zur Schussfestigkeit. Auch hier wurde noch einmal mit Hilfe von zwei Hunden der Ablauf verdeutlicht und genau erklärt worauf in der Prüfung wert gelegt wird.Zum Abschluss festigte Fredy Lück noch einmal die Tatsache, dass allen Vorbereitungen zum Trotz auch immer ein wenig Suchenglück zu einer Prüfung dazugehört. Meinen Lieblingssatz: „Man geht immer mit dem gleichen Hund nach Hause, mit dem man zur Prüfung gekommen ist.“, vergaß er auch an diesem Tag nicht zu sagen. Alles in allem war es wie immer ein sehr gut organisierter, praxisnaher und besonders lehrreicher Übungstag mit vielen Tipps und Ratschlägen! Herzlichen Dank für die gute Organisation an Fredy Lück und natürlich auch an Helmut Block für das stellen des Übungsreviers und die Begleitung unserer Gruppe.

In diesem Sinne wünsche ich allen Gespannen viel Suchenglück bei den diesjährigen Anlagenprüfungen und stets Brackenheil!
Teresa Steinrücken


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