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Schweißübungswochenende im Hochsauerland am 13.06.2025 Region West

13.06.2025 | Regionalgruppe West

Lattenberg. Am Freitag, den 13.6.2025 trafen sich bei schönstem Sommerwetter 15 Hundeführer mit ihren Vierläufern. Dabei waren neben Steirischen Bracken und Brandlbracken auch eine Deutsche Bracke sowie eine Westfälische Dachsbracke. Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Regionalbeauftragten Jürgen Hecking und Christian Pietz wurden wir in fünf Gruppen eingeteilt und es ging direkt los. Armin Lobscheid erklärte in einem informativen und kurzweiligen Vortrag die Grundlagen der Schweißarbeit und dann ging es mit den Übungsgruppen in den Wald. Jedes Gespann durfte bereits am Freitag eine kurze Fährte arbeiten, um die Hunde kennenzulernen. Im Anschluss wurden die Fährten für den nächsten Tag getreten, dabei wurden sowohl in Fährtenlänge als auch in der Schwierigkeit der einzelnen Fährte die individuellen Voraussetzungen der jeweiligen Hunde berücksichtigt. Zum Abschluss des Tages trafen sich (fast) alle Seminarteilnehmer im nahegelegenen Gasthaus zu einem gemütlichen Abendessen und Zusammensein. Weiter ging es dann am Samstagmorgen. 

Jetzt ging es wieder mit den Übungsgruppen in den Wald. Nach und nach arbeiteten die Hunde die am Vortag getretenen Fährten- immer begleitet von hilfreichen Feedbacks und Tipps der jeweiligen Gruppenleiter. Nach einer erholsamen Mittagspause mit leckerer Verpflegung, wurde noch einmal das Anschusskarré erklärt und praktisch vorgeführt. Im Anschluss wurden erneut Fährten für den nächsten Tag getreten, bevor sich am Nachmittag alle Teilnehmer erneut im Landhaus Schürmann trafen, um an dem äußerst informativen und eindrücklichen Vortrag des Schweißhundeführers Henning Dictus teilzunehmen. Dieser erläuterte die Herausforderung und Grundlagen der Schweißarbeit. Er ergänzte seinen Vortrag durch viele Praxisbeispiele und persönliche Erfahrungen, was die Inhalte des Vortrages nochmal greifbarer machte. Beim anschließenden gemeinschaftlichen Abendessen ließen alle Teilnehmer den Tag Revue passieren und genossen das gesellige Beisammensein.

Nachdem es nachts und am frühen Morgen reichlich geregnet hatte, trafen wir uns am Sonntag erneut, um die letzten Übungsfährten unter widrigen Bedingungen zu arbeiten. Nicht nur der Regen, auch viele Verleitungen erschwerten hierbei die Arbeit, so dass Hunde und Führer gut zu tun hatten. Bevor es losging, erläuterte Jürgen Hecking die Prüfungsordnung und die Prüfungsbedingungen für eine Sp1-FS: Fährtenlänge, Aufbau, Zeitrahmen etc. wurden übersichtlich dargestellt und erklärt. Danach ging es für die letzte praktische Übung wieder in den Wald. 

Auch Sonntagmittag wurden wir freundlicherweise wieder mit Grillwürsten und Kuchen von Birgit Pietz und Sina Weinand versorgt, als zum Abschluss des Wochenendes ein letztes Treffen mit Feedbackrunde angesagt war. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv- allen Teilnehmern haben die gute Stimmung untereinander sowie die Seminarinhalte sehr gut gefallen. Ein großer Dank an dieser Stelle geht nochmal an alle Verantwortlichen und Helfer sowie Herrn Forstamtsleiter Olaf Ikenmeyer für die Bereitschaft, uns im Arnsberger Wald üben zu lassen!

Ich persönlich kann abschließend nur sagen, dass mir das Seminar neben sehr viel Spaß auch unheimlich gute Hinweise zur Weiterarbeit gebracht hat! Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Organisatoren und Helfern bedanken, die dieses Wochenende mit viel Mühe vorbereitet und durchgeführt haben!  Ohne ihren Einsatz wären solche gewinnbringenden Seminare nicht möglich!

Mit einem Brackenheil

Sabine Becker